Die Europäische Union

Im Jahr 2007 feierte die Europäische Union  ihr 50jähriges Bestehen.
Am 25. März 1957 unterzeichneten die Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl die Römischen Verträge. Diese bilden bis heute den Kern der Europäischen Union.

Die Gründungsverträge der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS oder 'Montanunion', 1951), der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG, 1957) und der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM, 1957) bilden den Ausgangspunkt für das Vertragswerk der Europäischen Union.

Die Verträge wurden im Laufe der Jahre modifiziert und neuen Herausforderungen angepasst. Die wichtigsten Änderungen wurden

Die EU ist ein Verbund selbstständiger Staaten, die sich verpflichtet haben,

  • in einigen Politikfeldern ausschließlich gemeinschaftlich zu handeln
  • in einigen Politikfeldern eng zusammenzuarbeiten und die Entscheidungen weitgehend aufeinander abzustimmen
  • in allen anderen Politikfeldern die Interessen der anderen Partner weitgehend zu berücksichtigen

Die wichtigsten Prinzipien sind

  • sind Achtung der nationalen Identitäten
  • Achtung der Grundrechte
  • Achtung des Subsidiaritätsprinzips, Offenheit für weitere Mitglieder

Trotz Phasen der Stagnation und Krisen sind heute in der EU viele Punkte, die in der Gründungszeit der 50er Jahre als Ziel und Vision formuliert wurde verwirklicht  worden. Dabei formten die Erweiterungen und die Ausweitung der Zuständigkeiten und der Integrationsdichte die Geschichte der EU immer wieder neu. In mehreren Etappen wuchs die Mitgliederzahl von sechs auf aktuell 28 Staaten.

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Das Dschungelbuch

 

Das Dschungelbuch
Der verständliche Führer durch den Brüsseler Infodschungel - Institutionen und Politikfelder der EU
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